• Tina Bernert | SLEEP CALM Baby

WARUM SCHLAFTRAINING WUNDER WIRKEN KANN...

Aktualisiert: Mai 2

...und gleichzeitig ein absolutes No-Go für mich ist.


SCHLAFTRAINING = NO-GO


Sogenannte Schlaftrainings oder -programme sind für viele Eltern - vor allem erschöpfte und müde Eltern - sehr reizvoll und meist die letzte Lösung, ihre Kleinsten in den Schlaf zu bekommen.


Denn: Solche Methoden versprechen zum einen, dass Babys ab ungefähr 6 Monaten dazu in der Lage seien, die komplette Nacht durchzuschlafen. Zum anderen würden sie lernen, sich beim Einschlafen und nächtlichem Aufwachen selbst zu trösten - ganz allein, ohne Mama ohne Papa. Klingt soweit recht vielversprechend. Wo ist nun dieser rote dicke No-Go-Haken?


Während solch eines Trainings sollen sich Babys innerhalb mehrerer Tage daran gewöhnen, eigenständig in den Schlaf zu finden. Heißt: Sie werden allein in ihr Bett gelegt und sich komplett selbst überlassen. Bei Protest und Weinanfällen dürfen Eltern erst nach einer festgelegten Zeit das Zimmer betreten, das Baby verbal beruhigen, es jedoch weder hochnehmen, kuscheln, stillen oder tragen. Es wird sogar empfohlen weiche Mimiken oder Augenkontakt komplett zu vermeiden. Denn das würde dem Erfolg dieser Methode im Wege stehen.


Auch wenn dieser Ansatz oft den gewünschten Erfolg mit sich bringt und scheinbar Wunder wirken kann, stellt sich jedoch die große Frage, was man dem eigenem Kind und vor allem sich selbst damit antut. Solche Einschlafmethoden sind mit vielen negativen Faktoren behaftet: Erschöpfung, Resignation, Angst, Bindungsstörung, Zwang.


Wir Erwachsenen wissen es am besten: Einschlafen kann nur in einem entspannten Zustand und Umfeld geschehen. Und deswegen dürfen und sollten wir unsere Kleinsten mit ganz viel Liebe und Nähe in den Schlaf begleiten.


Warum Babys gerade in den Einschlafsituationen so extrem nähebedürftig sind, erfährst du im nächsten Beitrag.


Alles Liebe - Deine Tina

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